Jedes Kind hat, wie Erwachsene auch, Grundbedürfnisse: Essen, Schlafen, ein sauberes und warmes Zuhause. Doch nicht nur der Körper, auch die Seele braucht ein „warmes Zuhause“. Zuneigung, Streicheln und Umarmen, Ansprache und seelische Anerkennung durch vertraute Menschen vermitteln einem Kind das lebenswichtige Gefühl des Urvertrauens ins Leben, das heißt die Überzeugung, mit seiner körperlichen und seelischen Existenz in dieser Welt angenommen zu sein.
Bleiben diese kindlichen Bedürfnisse unerfüllt, kann das Kind kein Vertrauen entwickeln. Das ungetröstete Erleben von Enttäuschungen und Drohungen baut Ängste auf, die schließlich dazu führen, dass das Kind dem Leben nicht mehr vertraut. Das bedeutet nicht, dass alle Bedürfnisse des Kindes sofort und unmittelbar ohne Ausnahme erfüllt werden sollen – erst wenn die Verzögerung der Erfüllung der Bedürfnisse zu lange dauert und wenn sie zu häufig auftritt, verliert das Kind allmählich das Vertrauen in seine Umwelt.
Deshalb bedeutet ein Kind zu pflegen und zu erziehen auch: Sicherheit zu vermitteln durch Liebe, Vertrauen und Regeln. Einem Kind viel Liebe zu schenken, verwöhnt es nicht. Sondern es macht ihm und Ihnen das Leben leichter.
Es ist eine alte Weisheit, dass Kinder, die frühzeitig konstant viel Liebe erfahren, später als Erwachsene auch viel Liebe geben können und insgesamt gesünder und resilienter im Leben stehen.
Kinder strapazieren auch die Nerven ihrer Eltern. Doch diese Krisen lassen sich leichter meistern, wenn Kinder geliebt und akzeptiert werden und sich geborgen fühlen können.
Kommen Sie gerne auf mich zu, wenn Sie in Bezug auf ihre eigenen Kinder oder in eigener KindheitsLiebesdefizite Unterstützung möchten! Ich freue mich auf Sie!